»Werkzeuge, Malerei und dann die Würfel. Das Spiel gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit.«

Jürgen Kling (Leitung Unternehmensentwicklung und Vertrieb, Kling Automaten GmbH)

8.000 Jahre Spielkultur

Das Spielen liegt in unserer Natur – früher wie heute fasziniert die Kraft des Spiels Menschen aller Altersgruppen und sozialen Schichten.

Die ältesten Hinweise auf Spielgeräte stammen aus der Mittelsteinzeit vor rund 8.000 Jahren. Es sind Tierknochen, mit denen die Menschen vermutlich würfelten. Anzunehmen ist, dass Spielen schon damals fest im Alltag verankert war. Die Gesetze des Zufalls müssen eine mystische, fast religiöse Faszination auf die Menschen ausgeübt haben.   

Im Alten Ägypten ab 4000 v. Chr. und in der griechischen Antike ab 800 v. Chr. war das Spielen bereits hoch entwickelt. Kinder und Jugendliche verglichen ihre Geschicklichkeit beim Ballwerfen oder dem Stapeln von Nüssen und Steinen, sie drehten Kreisel oder spielten mit Reifen. Erwachsene vertrieben sich die Zeit an in Stein geritzten Spielbrettern.

Im Mittelalter begann der Siegeszug des Kartenspiels, das sowohl den Adel als auch das einfache Volk faszinierte. Bis hinein in die Gegenwart hält sich in Deutschland eine breite, vom Kartenspiel dominierte Kultur.

Und auch heute lieben es die Menschen, zu spielen. Die Magie des Spiels hat ihren Reiz über die Jahrtausende nie verloren, und wird auch die Generationen nach uns in ihren Bann ziehen.